Sonntag, 20. August 2017

Erneuerung Bootshausbau Ruderclub Solothurn

Tag der offenen Tür am Samstag, 19. August 2017









Aufenthaltsraum

 

























Frauendusche



Männergarderobe und Dusche
 







beim Um- und Neubau wurde fast nur Tannenholz verwendet















Sonntag, 16. Juli 2017

Seerosen im Königsweiher


 Wasserrose
Im waldgeschützten Grunde
ein stiller Weiher ruht,
Von Abendsonnenstrahlen
glimmt rosigrot die Flut,
Viel breite glänzende Blätter,
die schwimmen auf dem Teich
Und träumend schliesst die Krone
die Wasserrose bleich.

Franz von Gaudy - 1800-1840





 Die stille Wasserrose
Steigt aus dem blauen See,
Die feuchten Blätter zittern,
Der Kelch ist weiss wie Schnee.

Da giesst der Mond vom Himmel
All seinen goldnen Schein,
Giesst alle seine Strahlen
In ihren Schoss hinein.

Im Wasser um die Blume
Kreiset ein weisser Schwan;
Er singt so süss, so leise,
Und schaut die Blume an.

Er singt so süss, so leise,
Und will im Singen vergehn -
O Blume, weisse Blume,
Kannst du das Lied verstehn?

Emanuel Geibel







 Des Menschen Seele gleicht dem Wasser:
Vom Himmel kommt es,
zum Himmel steigt es,
und wieder nieder zur Erde muss es,
ewig wechselnd."

Johann Wolfgang von Goethe




Samstag, 6. Mai 2017

Frühling in der Witi


 Wandlung ist notwendig, wie die Erneuerung der Blätter im Frühling.

(Vincent van Gogh)





 Wenn der Frühling ins Land zieht,
wäre es eine Beleidigung der Natur,
nicht einzustimmen in ihr Jauchzen.

(John Milton 1608-1674)
 





 Die Blumen des Frühlings, sind die Träume des Winters.

(Khalil Gibran)



                                               Möge der neue Tag dir den Blick
                                            für die Schönheit der Welt schärfen.

                                                                             (Irischer Segenswunsch)




Montag, 10. April 2017

Frühling im Wald und an der Aare


Chritziweiher 

Da drinnen im Waldesgrunde,
Am mild beschatteten Bach,
Da steht ein schlanker Grashalm
Und sieht den Wellen nach.

Entwandernd schau'n sie zum Halme
Mit Silberblicken empor,
Da beugt er sich liebend hinunter,
Küsst Welle für Welle zuvor.

Da scharen die zärtlichen Wellen
Liebkosend sich um ihn her
Und tragen ihn, leis' umarmend,
Mit sich hinaus ins Meer.

Johann Fercher von Steinwand  (1828 - 1902)


 Waldseeli beim Dubenmoos





 Ich kann oft stundenlang am Strome stehen,
Wenn ich entflohen aus der Menschen Bann;
Er plaudert hier wie ein erfahrner Mann,
Der in der Welt sich tüchtig umgesehen.

Da schildert er mir seiner Jugend Wehen,
Wie er den Weg durch Klippen erst gewann,
Ermattet darauf im Sande schier verrann,
Und jedes Wort fühl' ich zum Herzen gehen.

Wie wallt er doch so sicher seine Bahn!
Bei allem Plänkeln, Hin- und Widerstreifen
Vergisst er nie: "Ich muss zum Ozean!"

Du, Seele, nur willst in der Irre schweifen?
O tritt, ein Kind, doch zur Natur heran
Und lern' die Weisheit aus den Wassern greifen!

Georg Herwegh  (1817 - 1875)




Die Wasser tragen alles:
Leg' nur dein Glück darauf!
Sie heben's wie auf Händen
Zum Sternenlicht hinauf.

Die Wasser tragen alles:
Leg' auch dein Leid darauf!
Sie tragen's nach dem Meere
In nimmermüdem Lauf.

Karl Ernst Knodt  (1856 - 1917

Sonntag, 5. März 2017

Orchideen-Ausstellung in Zuchwil

Nachtduftende Orchideen

Waren's Blumen mit den wunderbaren
Silberhellen kleinen Flügelpaaren?
Oder waren's fragt ich Blumenengel,
Hingeheftet an die Blütenstengel?

Waren's Blumen die beim Mondenschimmer
Mir mit Duft erfüllt mein kleines Zimmer?
Oder hatten durch die Nacht geklungen
Traumhaft süsse Überlieferungen?

Christian Wagner (1835-1918)







Blumen sind das Lächeln der Erde.

Ralph Waldo Emerson











Jedes Werden in der Natur, im Menschen, in der Liebe muss abwarten, geduldig sein, bis seine Zeit zum Blühen kommt.

Dietrich Bonhoeffer